Förderkonzept Glück – Raum für Persönlichkeitsentwicklung und kreatives Schaffen

„Glück ist eine Haltung.
Sie zeigt sich in der Begeisterungsfähigkeit eines Menschen; in seiner Neugier und Offenheit dem Leben gegenüber.“ (Gerald Hüther)

Das Förderkonzept “Glück” wurde im Schuljahr 15/16 an unserer Schule eingeführt.

Es handelt sich um eine lebenspraktische Orientierungshilfe und dient der Persönlichkeitsförderung von Kindern. Es trägt dazu bei, innere Stärke (Resilienz) als Weg zum persönlichen Glück und Erfolg zu begreifen.

Kinder, die kreativ und selbstbewusst agieren und Herausforderungen offen, neugierig und motiviert annehmen können, haben optimale Voraussetzungen für ein glückliches und gesundes Heranwachsen zu sozial-emotional kompetenten Persönlichkeiten.

Diese Eigenschaften und Fähigkeiten sollen gezielt auch in unserer Schule gefördert werden. Darum haben wir das Förderkonzept Glück entwickelt.
Es ist angelehnt an das von Ernst Fritz-Schubert entwickelte „Schulfach Glück“.

Ziel ist es, Kinder darin zu unterstützen, ihre persönlichen Stärken herauszufinden und auszubauen, um so eine zufriedene und selbstsichere Generation auszubilden.

Die Kinder lernen, ihr Potential kreativ zu nutzen und auch in schwierigen Situationen lösungsorientiert zu denken und Perspektiven für sich zu entwickeln.

Das Förderkonzept Glück holt die Kinder ab in ihren individuellen Fähigkeiten und Neigungen und lädt sie ein zu:

  • Freude und Begeisterungsfähigkeit
  • Neugier und Motivation
  • Mut und Hingabe
  • Achtsamkeit und Wertschätzung
  • Zukunftsvisionen

Es schafft Raum für Selbstwirksamkeit und Persönlichkeitsentwicklung und stärkt Kinder ganzheitlich in ihrem Heranwachsen. Kinder werden stark gemacht für die Herausforderungen unserer Zeit.

Folgende Bereiche werden gezielt gefördert:

  • Eigen- und Fremdwahrnehmung
  • Körperwahrnehmung und Körperausdruck
  • Gemeinschaftssinn / Teamfähigkeit
  • Ausgleich von Spannung und Entspannung
  • Achtsamkeit und Wertschätzung
  • Vertrauen und Selbstvertrauen
  • Kreativität und Visualisierungsfähigkeit

 

Wir beginnen mit der wöchentlichen „Glücksstunde“ im 2. Halbjahr des 1. Schuljahres und setzen sie im 1. Halbjahr des 2. Schuljahres fort. Eine Vertiefung findet statt im 1. Halbjahr des 3. Schuljahres sowie im 2. Halbjahr des 4. Schuljahres.

Auf diese Weise ist das Konzept in besonderem Maße auf Nachhaltigkeit angelegt.